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Kneipp-Kindergarten
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Unser Leistungsangebot |
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Einmal im Monat wird den Kinder ein "Gesundes Frühstück" angeboten mit Nahrungsmitteln die viele Vitamine, Ballaststoffe, Kalzium, ... enthalten. Der Wald- und Exkursionstag findet ebenfalls einmal monatlich statt und zusätzlich gehen wir im Herbst und im Sommer jeweils eine Woche in den Wald. Sprachförderung im Kindergarten: Im Rahmen der mobilen sonderpädagogischen Hilfe bietet Fr.
Mayinger, Heilpädagogin im Förderzentrum Eichstätt, eine zusätzliche
Förderung der Kinder im Kindergarten an.
Unsere Projektarbeiten
Nach einer längeren Beobachtungszeit kann das Team aktuelle Spielsituationen und interessante Themen herausfinden. Den Kindern werden ca. drei bis vier Themen anhand von Bildern und Gegenständen vorgestellt. In einer Kinderkonferenz wird in einer demokratischen Abstimmung das Projektthema gewählt. Das gesamte Projekt wir in einem Projektheft dokumentiert. Die Projektgruppe (ca. 10 - 15 Kinder) trifft sich regelmäßig an einem gemeinsam ausgewählten Ort. Für die Ankündigung eines Projekttreffens wird ein Signal (z. B. Gong) vereinbart. Zunächst werden die Ideen der Kinder zum Thema gesammelt und in einer Brainstorming-Liste festgehalten. Folgende Kriterien werden beachtet:
Die Kinder bestimmen den nächsten Arbeitsschritt, planen ein Vorgehen und führen es selbständig durch. Es werden wertvolle Erfahrungen gemacht. Die Kinder stehen im Vordergrund:
Das Ergebnis ist immer eine Überraschung
Ein Projekt endet, wenn folgende Kriterien gegeben sind:
Mit einer Abschlussveranstaltung wird jedes Projekt abgeschlossen. Meistens werden die Eltern eingeladen, und die Kinder präsentieren ihr Projekt. Aber auch Ausflüge und besondere Aktionen können ein Projekt beenden Nach dem Projektabschluss wird der Verlauf des Projektes gemeinsam reflektiert. Auch die Eltern können sich bei der Reflexion beteiligen, indem sie ihre Meinung in das Projektheft schreiben.
Förderung der Kreativität
Kinder entscheiden, wann und wie lange sie spielen oder an etwas arbeiten möchten. Bitte nicht unterbrechen! Kinder dürfen in Ruhe ihre Fähigkeiten ausprobieren, ohne Zeitdruck! Freiwilligkeit ist oberstes Gebot Räume werden gemeinsam mit Kindern verändert und gestaltet! Es werden geeignete „Arbeitsbedingungen“ geschaffen (gute Lichtverhältnisse, verschiedenste Sitz- und Arbeitsmöglichkeiten, genügend Platz ...) „Der Raum ist der dritte Erzieher.“ Interessante Angebote, aus denen Kinder wählen können, regen Kinder zum Experimentieren an. Kinder müssen Gelegenheit zum Wiederholen haben. Kinder entscheiden selbst, wie oft sie etwas machen möchten. „Viele Köpfe haben viele Ideen.“ Kinder und Erzieher arbeiten zusammen. (Gleichberechtigte Partner) Es wird gemeinsam mit den Kindern geplant. Themen entstehen durch Gespräche in der Gruppe (Ideen von Kindern, Erziehern und Eltern, Ereignisse, Erlebnisse ...) Unvorhergesehene Ereignisse, neue Ideen der Kinder fordern Flexibilität und Spontaneität, d. h. auch mal Geplantes zu verschieben oder ausfallen zu lassen. Kinder brauchen unser Zutrauen und Verständnis, um kreativ sein zu können. Ideen und Werke der Kinder sind ernst zu nehmen und nur auf Wunsch zu präsentieren. Kinder lernen durch Versuch, Irrtum oder Gelingen – nicht durch Vormachen! Spiele und Materialien mit unterschiedlichen Materialien bringen die Kinder auf viele neue Ideen. Vielfältiges Materialangebot an Mal- und Werkbereichen regt die Phantasie der Kinder an und motiviert zu schöpferischem Tun.
Projekt TigerKids - Kindergarten aktiv
Das Gesamtteam hat an der Tiger-Kids-Schulung im
Mai 2011 teilgenommen und dieses Projekt wird
Das Projekt "TigerKids - Kindergarten aktiv" mit den drei wichtigen Säulen Ernährung, Bewegung und Entspannung wurde von der Stiftung Kindergesundheit am Dr. von Haunerschen Kinderspital der LMU München (Projektleitung: Prof. Dr. med. Berthold Koletzko, Dr. rer. biol. hum. Angelika Strauß, Dr. oec. troph. Birgit Herbert) mit weiteren Experten wie dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (Dipl. oec. troph. Christine Mitschek), dem Forschungszentrum für den Schulsport und den Sport von Kindern und Jugendlichen der Universität Karlsruhe (Prof. Dr. phil. Klaus Bös, Susanne Bappert M. A., Kristin Duvinage M. A.), dem Staatsinstitut für Frühpädagogik (PD Dr. Fabienne Becker-Stoll, Dr. phil. Heinz Krombholz) und dem Institut für Soziale Pädiatrie und Jugendmedizin der LMU München (Prof. Dr. med. Rüdiger von Kries) entwickelt. Finanziell unterstützt wurde TigerKids von der Gesundheitsinitiative "Gesund.Leben.Bayern." des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit. Die Evaluation des Interventionsprogramms wird zusätzlich durch das Münchener Zentrum für Gesundheitswissenschaften und das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Durch zusätzliche Beratung der Kindergärten hat die AOK Bayern die Pilotphase des Projekts unterstützt.
TigerKids ermöglicht sowohl Kindern als auch ErzieherInnen viele positive Erfahrungen und bewegt die gesamte Familie. Alle haben Spaß an Bewegung/Entspannung und einer gesunden, leckeren Ernährung.
TigerKids hat erfreulicherweise mit der AOK - Die Gesundheitskasse einen starken Partner gefunden, wodurch das Projekt bundesweit in derzeit etwa 4.000 Kindergärten und somit für etwa 200.000 Familien umgesetzt werden kann. Damit dies gelingt, wurden bereits mehr als 6.000 Erzieherinnen geschult. Es beteiligen sich die AOKs aller 16 Bundesländer, so dass mit Hilfe der AOKs vor Ort innerhalb der nächsten drei Jahre mehrere Tausend Kindergärten erreicht werden können! Dadurch gewinnt TigerKids im Vergleich zu anderen Initiativen eine neue Dimension, weil erstmals über regionale oder landesspezifische Einzelprojekte hinaus versucht wird, substantielle Verbesserungen in der Gesundheitsförderung deutscher KiTas in der Breite zu etablieren. Ziele von TigerKids
Die Bausteine des TigerKids-Programms sind so gestaltet, dass sie problemlos und dauerhaft in den Kindergartenalltag integriert werden können. Unsere Kinder sollen:
Wir wollen erreichen, dass sich unsere Kinder nicht nur im Kindergarten, sondern auch zuhause gemeinsam mit ihren Eltern verstärkt bewegen und die Entspannung zwischendurch nicht vergessen. Gleichzeitig befürworten wir, dass sie weniger Zeit vor dem Fernseher und mit Computerspielen verbringen. Durch eine höhere Aufnahme an Obst und Gemüse versprechen wir uns einen geringeren Verzehr energiereicher, das Übergewicht fördernder Lebensmittel wie kalorienreiche Süßigkeiten und Snacks. Weiterhin wollen wir Einfluss auf das Trinkverhalten der Kinder nehmen, indem diese mehr Wasser, ungesüßten Tee und stark verdünnte Säfte erhalten statt energiereicher Softdrinks und gezuckerter Getränke. Die Eltern sollen sensibilisiert werden, ihren Kindern ein gesundes Frühstück in den Kindergarten mitzugeben, wie beispielsweise aufgeschnittenes Obst und Gemüse oder im Idealfall ein leckeres Vollkornbrot.
Das Kindergartenalter mit dem Setting (Lebenswelt) Kindergarten bietet einen geeigneten Ansatz, frühzeitig Einfluss auf die Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten unserer Kinder zu nehmen. Für das Gelingen eines Projektes ist es jedoch entscheidend, neben ErzieherInnen und Kindern auch die Eltern einzubeziehen. Das TigerKids-Konzept aber auch die Medien und Materialien wurden daher für alle drei Zielgruppen ausgearbeitet. Das Projekt TigerKids steht auf den folgenden drei Säulen:
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