Kneipp-Kindergarten
St. Erhard Rieshofen

Unser Leistungsangebot

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Ein normaler Wochenablauf

 

Erlebnistag

Milchtag Sonnenkinder

Turn- u. Kneipptag Sternenkinder

Milchtag Sternenkinder

Turn- u. Kneipptag Sonnenkinder

 

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Wir gehen mit den Kindern bei jedem Wetter raus in die Natur. Auch Regen will erlebt, gefühlt werden.

Die Sonnenkinder haben am Brotzeittisch die Möglichkeit aus dem Angebot zu wählen. Es gibt in der Regel Milch, Kaba, Pudding und Müsli oder andere Speisen, die aus Milch hergestellt werden.

Die Sternenkinder haben am Dienstag Turn- und Kneipptag

 

Auch die Sternenkinder haben den Brotzeittisch mit Milchprodukten

Die Sonnenkinder haben am Mittwoch Turn- und Kneipptag

 

Sprachförderung durch mobile Heilpädagogin des Förderzentrum Eichstätt

 

 

 

 

 

 

 

Einmal im Monat wird den Kinder ein "Gesundes Frühstück" angeboten mit Nahrungsmitteln die viele Vitamine, Ballaststoffe, Kalzium, ... enthalten.

Der Wald- und Exkursionstag findet ebenfalls einmal monatlich statt und zusätzlich gehen wir im Herbst und im Sommer jeweils eine Woche in den Wald.

Sprachförderung im Kindergarten:

Im Rahmen der mobilen sonderpädagogischen Hilfe bietet Fr. Mayinger, Heilpädagogin im Förderzentrum Eichstätt, eine zusätzliche Förderung der Kinder im Kindergarten an.
Sie überprüft den Entwicklungsstand der Kinder und fördert individuell. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Gruppenleiterinnen des Kindergartens und den Eltern.
Die Förderarbeit ist kostenlos und erfolgt vertraulich.

 

Unsere Projektarbeiten

Seit Mai 2000 arbeiten wir im Kneipp-Kindergarten St. Erhard in Projekten.

Ein Projekt umfasst in der Regel fünf Stufen, die alle aufeinander aufbauen. In jeder Stufe steht das aktive Mitwirken der Kinder im Vordergrund.

Die einzelnen Stufen sind:

 

die Zielfindung

 

die Planung

 

die Ausführung

 

der Abschluss

 

die Beurteilung

Die Zielfindung

Nach einer längeren Beobachtungszeit kann das Team aktuelle Spielsituationen und interessante Themen herausfinden. Den Kindern werden ca. drei bis vier Themen anhand von Bildern und Gegenständen vorgestellt. In einer Kinderkonferenz wird in einer demokratischen Abstimmung das Projektthema gewählt. Das gesamte Projekt wir in einem Projektheft dokumentiert.

Die Planung

Die Projektgruppe (ca. 10 - 15 Kinder) trifft sich regelmäßig an einem gemeinsam ausgewählten Ort. Für die Ankündigung eines Projekttreffens wird ein Signal (z. B. Gong) vereinbart. Zunächst werden die Ideen der Kinder zum Thema gesammelt und in einer Brainstorming-Liste festgehalten.

Folgende Kriterien werden beachtet: 

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Was werden wir unternehmen?

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Wo soll alles stattfinden?

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Wie können wir vorgehen?

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Wann planen wir welche Aktion? (zeitlicher Rahmen)

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Welche Materialien müssen wir besorgen?

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Wer kann uns unterstützen?

Die Ausführung

Die Kinder bestimmen den nächsten Arbeitsschritt, planen ein Vorgehen und führen es selbständig durch. Es werden wertvolle Erfahrungen gemacht.

Die Kinder stehen im Vordergrund:

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sie entscheiden, reden, handeln

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die schwächeren Kinder werden unterstützt

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die Erzieherin stellt ausreichend Materialien bereit

Das Ergebnis ist immer eine Überraschung

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das Selbstvertrauen der Kinder wächst

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die Kinder lernen in Sinnzusammenhängen

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die Kinder arbeiten selbständig

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die Kinder übernehmen persönliche Verantwortung für ihre Aufgaben

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die Kinder lernen demokratisches Verhalten

Der Abschluss

Ein Projekt endet, wenn folgende Kriterien gegeben sind:

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die Ideensammlung ist abgearbeitet

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das Interesse für das Thema nimmt ab

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es stehen Ferien bevor

Mit einer Abschlussveranstaltung wird jedes Projekt abgeschlossen. Meistens werden die Eltern eingeladen, und die Kinder präsentieren ihr Projekt. Aber auch Ausflüge und besondere Aktionen können ein Projekt beenden

Die Beurteilung

Nach dem Projektabschluss wird der Verlauf des Projektes gemeinsam reflektiert. Auch die Eltern können sich bei der Reflexion beteiligen, indem sie ihre Meinung in das Projektheft schreiben.

 

 

Förderung der Kreativität

Jedes Kind ist kreativ, ob es kreativ bleibt liegt an uns. Der „Weg der Kreativität“ ist ein Steg aus vielen Brettern, je vollständiger er ist, um so besser lässt sich darauf eingehen.

“Wir lehren das Kind Dinge und leiten es an, wo es doch selbst denken, erfinden und entdecken könnte. Damit bringen wir es um die Chance, die kreativen Fähigkeiten zu verstärken, die es noch hat und die ihm ermöglichen würden, selbst auf die Ergebnisse zu kommen.“
Rudolf Seitz

Was Kinder brauchen sind:

 

Zeit

 

Freiheit

 

Raum - Atmosphäre

 

Impulse - Angebote

 

Gruppe als Team

 

Planung - Spontaneität

 

Verständnis - Vertrauen

 

Material – Sinneserfahrung

Mit freundlicher Genehmigung
„Weg zur Kreativität“ Bärbl Freitag

Zeit

Kinder entscheiden, wann und wie lange sie spielen oder an etwas arbeiten möchten. Bitte nicht unterbrechen!

Kinder dürfen in Ruhe ihre Fähigkeiten ausprobieren, ohne Zeitdruck!

Freiheit

Freiwilligkeit ist oberstes Gebot

Raum - Atmosphäre

Räume werden gemeinsam mit Kindern verändert und gestaltet!

Es werden geeignete „Arbeitsbedingungen“ geschaffen (gute Lichtverhältnisse, verschiedenste Sitz- und Arbeitsmöglichkeiten, genügend Platz ...)

„Der Raum ist der dritte Erzieher.“

Impulse - Angebote

Interessante Angebote, aus denen Kinder wählen können, regen Kinder zum Experimentieren an.

Kinder müssen Gelegenheit zum Wiederholen haben. Kinder entscheiden selbst, wie oft sie etwas machen möchten.

Gruppe als Team

„Viele Köpfe haben viele Ideen.“

Kinder und Erzieher arbeiten zusammen. (Gleichberechtigte Partner)

Planung - Spontaneität

Es wird gemeinsam mit den Kindern geplant. Themen entstehen durch Gespräche in der Gruppe (Ideen von Kindern, Erziehern und Eltern, Ereignisse, Erlebnisse ...)

 Unvorhergesehene Ereignisse, neue Ideen der Kinder fordern Flexibilität und Spontaneität, d. h. auch mal Geplantes zu verschieben oder ausfallen zu lassen.

Verständnis - Vertrauen

Kinder brauchen unser Zutrauen und Verständnis, um kreativ sein zu können.

Ideen und Werke der Kinder sind ernst zu nehmen und nur auf Wunsch zu präsentieren.

Kinder lernen durch Versuch, Irrtum oder Gelingen – nicht durch Vormachen!

Material – Sinneserfahrung

Spiele und Materialien mit unterschiedlichen Materialien bringen die Kinder auf viele neue Ideen.

Vielfältiges Materialangebot an Mal- und Werkbereichen regt die Phantasie der Kinder an und motiviert zu schöpferischem Tun.

 

 

 

 

Projekt TigerKids - Kindergarten aktiv

 

Das Gesamtteam hat an der Tiger-Kids-Schulung im Mai 2011 teilgenommen und dieses Projekt wird
ab September 2011 bei uns im Kindergarten umgesetzt.

 

 

TigerKids bewegt Kinder

Das Projekt "TigerKids - Kindergarten aktiv" mit den drei wichtigen Säulen Ernährung, Bewegung und Entspannung wurde von der Stiftung Kindergesundheit am Dr. von Haunerschen Kinderspital der LMU München (Projektleitung: Prof. Dr. med. Berthold Koletzko, Dr. rer. biol. hum. Angelika Strauß, Dr. oec. troph. Birgit Herbert) mit weiteren Experten wie dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (Dipl. oec. troph. Christine Mitschek), dem Forschungszentrum für den Schulsport und den Sport von Kindern und Jugendlichen der Universität Karlsruhe (Prof. Dr. phil. Klaus Bös, Susanne Bappert M. A., Kristin Duvinage M. A.), dem Staatsinstitut für Frühpädagogik (PD Dr. Fabienne Becker-Stoll, Dr. phil. Heinz Krombholz) und dem Institut für Soziale Pädiatrie und Jugendmedizin der LMU München (Prof. Dr. med. Rüdiger von Kries) entwickelt. Finanziell unterstützt wurde TigerKids von der Gesundheitsinitiative "Gesund.Leben.Bayern." des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit. Die Evaluation des Interventionsprogramms wird zusätzlich durch das Münchener Zentrum für Gesundheitswissenschaften und das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Durch zusätzliche Beratung der Kindergärten hat die AOK Bayern die Pilotphase des Projekts unterstützt.

 

TigerKids ermöglicht sowohl Kindern als auch ErzieherInnen viele positive Erfahrungen und bewegt die gesamte Familie. Alle haben Spaß an Bewegung/Entspannung und einer gesunden, leckeren Ernährung.

 

TigerKids hat erfreulicherweise mit der AOK - Die Gesundheitskasse einen starken Partner gefunden, wodurch das Projekt bundesweit in derzeit etwa 4.000 Kindergärten und somit für etwa 200.000 Familien umgesetzt werden kann. Damit dies gelingt, wurden bereits mehr als 6.000 Erzieherinnen geschult. Es beteiligen sich die AOKs aller 16 Bundesländer, so dass mit Hilfe der AOKs vor Ort innerhalb der nächsten drei Jahre mehrere Tausend Kindergärten erreicht werden können! Dadurch gewinnt TigerKids im Vergleich zu anderen Initiativen eine neue Dimension, weil erstmals über regionale oder landesspezifische Einzelprojekte hinaus versucht wird, substantielle Verbesserungen in der Gesundheitsförderung deutscher KiTas in der Breite zu etablieren.

 

Ziele von TigerKids

Die Bausteine des TigerKids-Programms sind so gestaltet, dass sie problemlos und dauerhaft in den Kindergartenalltag integriert werden können. Unsere Kinder sollen:      

bulletsich mindestens eine Stunde täglich bewegen und ausreichend entspannen
bulletweniger inaktiven Freizeitbeschäftigungen nachgehen
bulletmehr frisches Obst und Gemüse essen
bulletmehr energiefreie, ungesüßte Getränke konsumieren
bulletein gesundes Frühstück in den Kindergarten mitbringen

 

Wir wollen erreichen, dass sich unsere Kinder nicht nur im Kindergarten, sondern auch zuhause gemeinsam mit ihren Eltern verstärkt bewegen und die Entspannung zwischendurch nicht vergessen. Gleichzeitig befürworten wir, dass sie weniger Zeit vor dem Fernseher und mit Computerspielen verbringen. Durch eine höhere Aufnahme an Obst und Gemüse versprechen wir uns einen geringeren Verzehr energiereicher, das Übergewicht fördernder Lebensmittel wie kalorienreiche Süßigkeiten und Snacks. Weiterhin wollen wir Einfluss auf das Trinkverhalten der Kinder nehmen, indem diese mehr Wasser, ungesüßten Tee und stark verdünnte Säfte erhalten statt energiereicher Softdrinks und gezuckerter Getränke. Die Eltern sollen sensibilisiert werden, ihren Kindern ein gesundes Frühstück in den Kindergarten mitzugeben, wie beispielsweise aufgeschnittenes Obst und Gemüse oder im Idealfall ein leckeres Vollkornbrot.

 

Das Kindergartenalter mit dem Setting (Lebenswelt) Kindergarten bietet einen geeigneten Ansatz, frühzeitig Einfluss auf die Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten unserer Kinder zu nehmen.

Für das Gelingen eines Projektes ist es jedoch entscheidend, neben ErzieherInnen und Kindern auch die Eltern einzubeziehen. Das TigerKids-Konzept aber auch die Medien und Materialien wurden daher für alle drei Zielgruppen ausgearbeitet.

Das Projekt TigerKids steht auf den folgenden drei Säulen:

 

Die drei Säulen von TigerKids

 

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